Shanghai | City-Location Reportage – 2013



Letzte Woche war ich krankheitsbedingt ans Sofa gefesselt und hatte etwas Zeit mal meine Shanghai Fotos zu sichten und fertig zu bearbeiten.
Es ist wirklich erschreckend, dass die Zeit so schnell vergeht! Mitte/Ende April war ich für 2,5 Wochen in China und nun ist es schon Ende November, unglaublich. Da aber Aufträge/Pay-Jobs vorgehen, mussten meine privaten Projekte dieses Jahr etwas hinten anstehen. Meine Hochzeits-Saison für 2013 ist auch abgeschlossen und nun können neue Projekte und Reisepläne für 2014 in Angriff genommen werden.



Am 17.April ging es mit Finnair Richtung China, mit einem kleinen Zwischenstopp in Helsinki (ein toller Flughafen!), zu meinem alten Freund Patrick. Diesen hatte ich Mitte 2012 in der Fuchsjagd in Düsseldorf getroffen, wir quatschten über alte Zeiten, Stand der Dinge und Zukunftspläne. Dabei entstand die spontane Idee Patrick in Shanghai einfach mal zu besuchen, wenn er berufsmäßig wieder dort wäre. Quasi aus einer Bierlaune heraus ;)
Ende 2012 ging es dann in die End-Planungsphase über, Reisepässe, Visas und Flugtickets mussten her, um den Rest wollte sich Patrick kümmern.
Und ehr wir uns versahen standen wir am 18.April auf chinesischem Boden. Wir wohnten bei Patrick in einem schönen und großen Compound an der Tai Xing Lu / Beijing West Road, 2 Stationen mit der U-Bahn zum Peoples Square, super zentral. Von da aus ging es jeden Tag auf Entdeckungstour. Am Peoples Square war ebenfalls Patrick Arbeitsplatz, fototechnisch super günstig im obersten Stock mit Blick über die Stadt, gelegen (siehe Bild 2).

Eine grandiose, bunte, laute, dreckige, saubere, arme, reiche, tolle City lag vor uns. Eben eine Stadt der Gegensätze.
Neben City-Touren standen auch zahlreiche Shootings auf dem Programm, unter anderem mit Celine, Jenny, Rieke, Olivia, Jumé & Steffen und Kiko & Jürgen.
Mit Kiko und Jürgen waren wir im letzten Drittel unsere Reise auch für 2 Tage auf den vorgelagerten Inseln von Shanghai.

Es war schön, einen Hauch in eine andere Kultur hinein zu schnuppern, wenn dies in Shanghai auch nur zum Teil möglich war. Was ich an Erfahrungen und Eindrücken vor allem mitnehme: wir können verdammt froh sein, dass wir in unserer Region so eine saubere Luft haben! Sobald man 30 Minuten in Shanghai unterwegs ist riecht bzw. stinkt man, als ob man 24 Stunden in einer KFZ-Werkstatt verbracht hätte.

Vielen Dank an Patrick der dies alles möglich gemacht hat, für seine Zeit, für den mega Support, die netten Abende, die Partys und das Tiger Bier ( hello money ;) ) Ebenso an alle die ich kennenlernen durfte!!! Es war MEGA !!!
Shanghai, mit ihren über 23 Millionen Einwohnern, finde ich noch einen ticken heftiger als New York. Dies wurde mir erst so richtig bewusst, als ich auf der Dachterrasse im 41. Stock von Celine, Jenny und Riekes Compound stand, und das ende der Stadt nicht einmal sehen konnte, einfach krass.

3 Gedanken zu “Shanghai | City-Location Reportage – 2013

  1. Hey Felix,

    Erstmal möchte ich loswerden: Hammer Bilder!

    Zum Zweiten möchte ich mich auch bei Euch bedanken, denn nicht jeder hätte das wahr gemacht, was er einem bei so ner Bierlaune verspricht! Hammer und echt mutig von Euch einfach in den Flieger zu steigen und trotz meiner Arbeitszeiten die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Auch wenn es für mich neben den beruflichen Anstrengungen ein anstrengendes Nebenprogramm war, muss ich sagen, dass ich keine Minute missen möchte, die ich mit Euch in Shanghai verbracht hab. Ich konnte so wirklich mal zeigen wie man in einer Metropole lebt, arbeitet, Freunde trifft und einfach mal die Sonnen und Schattenseiten des Megacitylebens zu vermitteln. Ich denke Fix und Anna wissen was ich meine! In Deutschland glaubt einem das keiner, wenn man sagt, dass man nach einigen Monaten keinen Bock mehr hat und man alles zum Kotzen findet. Alle sagen geil, Du hast es gut. Ich habe beide Seiten kennengelernt und will es nicht missen, aber nach knapp 1,5 Jahren ist man froh wieder daheim zu sein. Die Chance zu bekommen im Ausland und dann noch in Asien zu arbeiten und zu Leben sollte jeder annehmen. Ich bin sehr dankbar, denn so lernt man andere Welten, Kulturkreise, Menschen und einen neuen Way of Life kennen. Insbesondere sich selbst lernt man neu kennen und vor allem viele Dinge die man in der Heimat als selbstverständlich ansieht zu schätzen.

    Es war ne geile Zeit mit Euch Beiden und ich hoffe das alle die das hier lesen Felix die Chance geben, in welcher Form auch immer, einen Teil ihres Lebens, sei es Hochzeit, Taufe, Geburtstag oder einfach nur als Freund in Form von diesen schönen Fotos anzuvertrauen!

    Fix rules!

  2. Wow, vielen Dank für diese ganzen Eindrücke. Sehr überwältigend. Die Gegensätze wie “arm / reich”, “High-Tech / Tradition” hast du recht eindrucksvoll dokumentiert.

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